Die Geschichte meines Capri

 

Das Verhängnis nahm am 17.06.1987 seinen Lauf mit dem Kauf eines damals noch im Originalzustand befindlichen Capris der mit 108 PS aus 2,3 l Hubraum viel Fahrspaß ermöglichte.

Durch einen Freund mittlerweile Mitglied im Capri Club Odenwald e.V. nahm ich an einigen Capritreffen teil und konnte dabei sehen was mit diesem Auto so alles möglich und unmöglich ist.

Da der Wagen an den Radläufen starken Rostbefall aufwies kam mir dann bald die Idee das Fahrzeug zu verbreitern. Unter Mithilfe einiger Clubkameraden wurde der Capri dann komplett zerlegt, vom alten Unterbodenschutz befreit, verbreitert und kam dann zum Lackierer. 1990 konnte ich dann meinen Capri im neuen Outfit präsentieren, zwar nie pokalverdächtig aber mit der Genugtuung das Auto selbst aufgebaut zu haben.

Da gut nie gut genug ist und der alte Motor immerhin 250.000 km auf dem Buckel hatte, besorgte ich mir dann 1992 einen 2,3 l Turbomotor der mit seinen 180 PS nun die entsprechende Fahrleistung zur Optik des Capri ermöglichte.

1994 gab es dann noch den Umstieg auf die von der Firma Azev hergestellten 17 Zoll-Felgen mit der passenden Bereifung. Des weiteren optimierte ich die Beleuchtung indem ich DE-Scheinwerfer in der Black-Optic-Variante montierte.

1998 war dann das Schicksalsjahr, ein betrunkener Junkie suchte sich mein Auto für einen Selbstmordversuch heraus und sprang mir vor den Wagen. Er hat es zwar überlebt aber am Capri war einiges hin. Da außerdem das Schiebedach anfing sich durch Durchrostung bemerkbar zu machen wurde mal wieder ein Umbau fällig.

Außer der Unfallreparatur wurde die alte Dachhaut entfernt und durch eine neue ersetzt, allerdings diesmal ohne Schiebedach. Die bis dahin originalen Blinker wurden durch andere mit weißen Gläsern ersetzt und der Tankstutzen wurde durch eine Leihgabe eines Motorrades ersetzt. Da die Karosse erstaunlicherweise sonst keinen Rost angesetzt hatte, konnte es dann auch schon wieder zum Lackierer gehen.

Inzwischen 2001 war dann endlich die Lackierung fertig und beim Zusammenbauen der total zerlegten Karosse fand im Motorraum ein 2,8 i seinen Platz, der mit einem G-Kat hier seine 160 PS entfaltet. Natürlich fehlen außer ein paar PS auch jede Menge Drehmoment, aber wer weiß, vielleicht findet sich ja irgendwann mal wieder ein Turbo der dann auf den Einspritzer passt. Aber Hauptsache die Kiste läuft wieder und man kann sich auch mal wieder auf Treffen blicken lassen , es hat sogar schon für einen Pokal gereicht , tja , never give up !

 

 

 

 

 

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